„Ethnischen Kolonien“

Die Bildung „ethnischer Kolonien“ (Ghettos) in Deutschland

In Deutschland kam es in den 70er-Jahren zu einem folgenreichen Wandel: Die Rotation von Gastarbeitern zwischen Herkunftsland und Deutschland geriet ins Stocken, sie ließen sich dauerhaft nieder und wurden zu „Wohnbevölkerung“. Die damit verbundenen Kosten für die soziale Integration (allem voran die Nutzung von Schulen und Kindergärten) wurden auf die Kommunen abgewälzt, die dieser Herausforderung nicht gewachsen waren.

Dazu kam, dass sich die Zuwanderung nicht gleichmäßig über die Städte verteilte, sondern anderen Kriterien folgte: Von Beginn an erfolgte die Konzentration in sozial schwachen Stadteilen, in denen die Wohnungspreise niedrig waren. Die Infrastruktur dort war oftmals schon für die bereits dort lebende Bevölkerung nicht ausreichend.

Problematisch war zudem, dass sich die Verteilung von ethnischen und sozialen Gruppen in den Städten nur äußerst begrenzt steuern ließ. Die Motive dieser Konzentration in einzelnen Stadtvierteln waren zu vielfältig und die Einflussmöglichkeiten der Kommunen zu begrenzt, dass sie verhindert hätte können.

Betroffen sind vor allem die Großstädte Deutschlands und insbesondere einige Stadtviertel Berlins (Wedding, Tiergarten und Kreuzberg).

 

Große Probleme durch „ethnischen Kolonien“

Die Zuwanderer aus den Unterschichten ihrer Herkunftsländer (sozial schwach) leben in Deutschland in ethnischen Kolonien, die vor allem durch große Armut gekennzeichnet sind. Durch einen langjährigen Prozess der sozialer Entmischung (Zuzug von sozial Schwachen und Wegzug der Mittelschicht) leben in diesen Zonen randständige Gruppen mit deutscher wie auch mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Für sie ist ein sozialer Aufstieg nur schwer möglich, positive Vorbilder fehlen sowohl in der Gruppe der Zugewanderten wie auch in der der Nicht-Zugewanderten.

Ethnische Kolonien weisen eine starke Binnenmigration und eine große Anziehungskraft auf. Durch höhere Geburtenraten und vor allem Heiratsmigration steigt die Anzahl der Ausländer in diesen Zonen.

Besonders der Bildungssektor ist mit großen Problemen konfrontiert. Die Schulen sind nicht in der Lage, die benachteiligten Kinder wirksam zu fördern, sodass die Defizite aufgrund ihrer Herkunft ausgeglichen werden könnten. Zudem erschweren fehlende Perspektiven und die darin begründete häufige Abwesenheit sowie die Großteils mangelnde Mitarbeit der Eltern die Ausbildung ausländischer Jugendlicher. Dies spiegelt sich natürlich in den schon lange unterdurchschnittlichen Abschlüssen und einen schwierigen Übergang in Ausbildung und Arbeitsmarkt wider.

Fernsehsender, die heute via Satellit in der Muttersprache der Ausländer empfangbar sind, tragen dazu bei, dass Zuwanderer in einer Zwischenwelt zwischen Herkunfts- und Aufnahmewelt leben können.

Islamische Gruppen nutzen die schlechten Erfahrungen, Ängste und das Misstrauen der islamischen Zuwanderer für ihre Zwecke aus und versuchen, vor allem durch Angebote für junge Menschen ihren Einfluss auszuweiten.

Die höhere Zahl der kriminellen Delikte einzelner Zuwanderergruppen lassen sich einerseits als Reaktion auf empfundene mangelnde Anerkennung durch die Aufnahmegesellschaft (die in der sozialen Schwäche, der Armut, fußt) sehen, andererseits sind die mit dem Islam in Zusammenhang stehenden kulturellen Unterschiede mitwirkend.

Besonders schwierig gestaltet sich die Lage der Frauen, bzw. ein Ausbrechen der Frauen aus dieser. Dazu kommt eine außergewöhnlich hohe Gewaltrate gegen Frauen.

Aus all diesen Gründen muss die Ghettobildung in Südtiroler Städten unter allen Umständen verhindert werden.

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