Immigranten in Südtirol

  • Wie viele? 
6,7% aller Menschen in Südtirol haben eine andere Staatsbürgerschaft als die Italienische oder gar keine.  Die Zahl der Immigranten ist seit den 90ern kontinuierlich gestiegen, liegt aber dennoch unter dem Durchschnitt: Von rund 5.000 im Jahre 1990 stieg sie auf zirka 28.260 (2007) an, letztlich mit Zuwächsen von 16%.
  • Wo?
Gut ein Drittel aller Einwanderer (9.960) leben in Bozen, da größere (Transit)Städte grundsätzlich attraktiver sind als kleine Dörfer. Aufgrund seiner Nähe zum italienischen Trentino ist aber Salurn die Gemeinde mit der höchsten Ausländerquote (17,3% – 581 Immigranten), gefolgt von Franzensfeste (15,1% – 142), Meran (12,6% – 4.581), Brenner (11% – 226) und Bozen (9,9% – 9.963). Gar keine Immigranten gibt es aber nur noch in Kuens und Laurein.
  • Von wo?
Von diesen zirka 28.260 Immigranten werden aber nur eine Minderheit als solche empfunden: Denn auch alle Deutschen, Österreicher und Amerikaner fallen in die Kategorie „Immigranten“, es sind aber vor allem die Menschen aus Osteuropa, den Balkanländern, Afrika und Asien, die gemeinhin als „Ausländer“ bezeichnet werden. Insgesamt kommen aber über 10.000 Ausländer aus EU-Staaten, zu denen seit 1. Januar 2007 auch Rumänien und Bulgarien zählen. Das sind 32,8% der ausländischen Wohnbevölkerung Südtirols. Der Anteil der Europäer aus Staaten außerhalb der EU macht 35,3% aus; 13,3% der Einwanderer stammen aus Afrika und 14,1% aus Asien. Nach den Albanern stellen die Deutschen die größte Volksgruppe, gefolgt von Marokko, Serbien-Montenegro, Pakistan, Mazedonien, der Slowakei und Österreich.
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